Beschreibung

Wie es sich verhält

  • Wird ein Gleichtaktsignal angelegt, fließt der Strom durch beide Spulen in dieselbe Richtung → es baut sich ein Magnetkernfluss auf → die Impedanz ist hoch

  • Wird ein Differentialmodussignal angelegt, fließt der Strom in entgegengesetzter Richtung durch die Spulen → der Magnetkernfluss nimmt ab → die Impedanz ist niedrig

Welches Problem sollen Gleichtaktdrosseln lösen?

  • Geringere magnetische Streufelder → bessere EMI/EMC

  • Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit angeschlossenen Komponenten/Schaltungen

  • Geringere magnetische Streufelder → bessere EMI/EMC
  • Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit angeschlossenen Komponenten/Schaltungen

Spannung (Effektivwert/Spitzenwert) 400 V / 550 V
Strom (Effektivwert/Spitzenwert) 70 A / 80 A
Gleichstromwiderstand (Rdc) ~ 2 mΩ
Induktivität ~ 25 mH
Q-Faktor bei Betriebsfrequenz* < 10
Frequenz ** 50 Hz – 400 kHz

 
* Hängt vom Betriebsfrequenzbereich ab (hoher Q-Faktor bei der Betriebsfrequenz, niedriger Q-Faktor bei der Rauschfrequenz)
** Hohe Frequenzen, insbesondere über 300 kHz, schränken die Belastbarkeit ein

  • EMV-Filter für Wechselstromleitungen

  • Hochgeschwindigkeits-Datenschnittstellen wie USB, HDMI und CAN im Automobilbereich

  • Unterdrückung der Gleichtaktspannung am Frequenzumrichter → Verlängerung der Lebensdauer der Lager von Drehstrommotoren

  • Stromkompensationsschaltungen → Die Begriffe „Gleichtaktdrosseln“ und „Stromkompensationsdrosseln“ werden synonym verwendet

Häufig gestellte Fragen

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